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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Pak Choi

Dieser Kohl ist zwar nicht fett, aber reichhaltig

Pak Choi ist mittlerweile nicht nur kulinarisch Versierten ein Begriff: Vor allem in der chinesischen und thailändischen Küche finde das nährstoffreiche Gemüse häufig Verwendung. Auf den ersten Blick würde man es nicht vermuten, doch es handelt sich bei Pak Choi um eine Kohlsorte. Die dunkelgrünen, jenen des Mangolds ähnelnden Blätter des chinesischen Senfkohls, liefern hohe Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen. Der regelmäßige Verzehr von Gemüse ist bekanntlich ohnehin empfehlenswert, da dieses eine wichtige Vitaminquelle darstellt. In Kombination mit asiatischen Aromen und Gewürzen schmeckt es gleich noch besser.

Ursprünglich aus Asien
Die Pak Choi Pflanze gedeiht in der feuchten Wärme asiatischer Klimazonen, doch auch der Anbau in gemäßigten europäischen Regionen und dem eigenen Garten ist möglich. Mittlerweile wird der Senfkohl sogar in den Niederlanden in Treibhäusern kultiviert und nach sechs bis acht Wochen geerntet. Er gehört zu der Familie der Kreuzblütler und ist nah mit dem Chinakohl verwandt. Pak Choi hat suppenlöffelähnlich geformte Köpfe, weiße Stiele, dunkelgrüne Blätter und ist mit hellen Blattrippen versehen. Oft begegnet man auf Märkten auch der Mini-Variante des Kohls, dem Baby Pak Choi.

Pak Choi liefert viele lebenswichtige Inhaltsstoffe und insgesamt mehr Vitamin A, Betacarotin und antioxidative Flavonoide als andere Kohlsorten. Das enthaltene Beta-Carotin, welches die Vorstufe zu Vitamin A darstellt, hat antioxidative Eigenschaften, fängt freie Radikale ab und schützt so unter anderem Körperzellen vor Oxidation und Schädigung. Die regelmäßige Aufnahme von Beta-Carotin kann sogar einen leichten Sonnenschutzeffekt bieten, der etwa einer drei- bis vierfachen Erhöhung des körpereigenen Lichtschutzes entspricht. Pak Choi enthält zudem Antioxidantien, welche vor den schädlichen Auswirkungen der freien Radikale schützen und ebenfalls die Entstehung von Krebszellen vermindern soll. Er enthält Vitamin C, B-Vitamine, Kalium, Calcium, Natrium, gesättigte Fettsäuren, Phenolsäure, Flavonoide, Sulforaphan, Zeaxanthin, Senföle und Ballaststoffe. Die Senföle dienen als natürliches Antibiotikum.

Gut für den Darm
Der Verzehr von grünem Blattgemüse und somit auch Pak Choi, fördert die Bildung essenzieller Immunzellen im Darm. Der Körper wird vor entzündlichen Darmerkrankungen geschützt und sogar Übergewicht und Darmkrebs soll durch den regelmäßigen Verzehr vorgebeugt werden. Da Pak Choi reich an Ballaststoffen ist, wirkt er verdauungsfördernd und entgiftend. Der Verzehr von Pak Choi regt die Verbrennung anderer Nahrungsmittel an und hilft so beim Abnehmen. Auch Knochen, Augen und Nerven werden durch die kostbaren Inhaltsstoffe des asiatischen Kohlgemüses geschützt. Gekocht regt Pak Choi die Bildung von Schilddrüsenhormonen an, roh verzehrt bewirkt er aber genau das Gegenteil! Menschen, die an einer Unterfunktion der Schilddrüse leiden, sollten dementsprechend möglichst auf Senfkohl verzichten.

In der asiatischen Küche zählt Pak Choi zu den Grundnahrungsmitteln. Sein milder und leicht senfartiger Geschmack ist aromatisch und erinnert an Blumenkohl. Der chinesische Kohl lässt sich vielfältig einsetzen: Ob in Salaten, Suppen oder Wokgerichten, blanchiert oder angebraten- Pak Choi bietet eine gute Alternative zu den heimischen Kohlsorten. So lässt sich etwa der klassische Wirsingsalat modern aufpeppen. Bei Pfannengerichten empfiehlt es sich, den Pak Choi erst kurz vor dem Servieren hinzuzugeben, da dieser hitzeempfindlich ist und so die Farbe sowie knackige Konsistenz erhalten werden kann. Die kräftigen Stiele hingegen garen länger als die Blätter. Vor dem Zubereiten wird der Strunkansatz entfernt, die einzelnen Blätter und Stiele werden voneinander getrennt und am besten in kleine Stücke oder Streifen geschnitten. Auch für Smoothies eignet sich Pak Choi in rohem Zustand bestens. Bei dieser Zubereitung gehen fast keine der wichtigen Vitamine und Mineralstoffe verloren.

Link: www.maxfunsports.com

13.03.2018, 10:00:00
Foto: pixabay.com
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