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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Stärke deine Abwehrkräfte

Viren und Bakterien lauern überall und wie man sie vermeiden kann

Herbst und Winter nahen, respektive sind schon da, und mit ihnen erscheinen alljährlich unliebsame Viren und Bakterien, die keiner haben will. Auch wenn man sagen muss, dass beispielsweise der Mensch aus zehnmal so vielen Bakterien wie Zellen besteht – 100 Billionen versus 10 Billionen, wer die alle nachgezählt haben mag. Dennoch will vor allem der Sporttreibende nicht erkranken, wenn es kälter wird, und doch ist dies oftmals unvermeidlich. Fährt man noch dazu mit den Öffis oder ist viel unter anderen Menschen, die schlicht und einfach nicht daheim bleiben können, auch wenn sie noch so verkühlt sind, ist die Wahrscheinlichkeit, an einem grippalen Virus zu erkranken, relativ hoch.

Wie kann man diese nun vermeiden?
Am effektivsten wäre es, gänzlich den Kontakt zu anderen zu vermeiden, man verbarrikadiere sich in seinen eigenen vier Wänden, trinke und esse nur aus zuvor hermetisch verriegelten Dosen und öffne niemals die Türe. Da ein solches Vorgehen für die wenigsten praktikabel ist und außerdem kaum trainingswirksam – außer man ist stolzer Besitzer einer Heim-Indoor-Fitnesswerkstätte mit Laufband, Ergo und Gegenstrombecken – muss auf andere Verhaltensweisen zurückgegriffen werden. Zunächst einmal sei das gute und vor allem noch gar nicht so alte Händewaschen anzuraten, Seife oder Desinfektionsmittel lassen Unsichtbares verschwinden, und das ist gut so.

Die alte Weisheit, die keine ist, dass nur existiert, was man sieht, ist spätestens seit der Entdeckung des Mondes als gängigem Erdbegleiter mehr als obsolet. Doch beim Reinigen der Pratzen alleine soll´s nicht bleiben, Vorsichtigere gehen hustenden und rotzenden Zeitgenossen tunlichst aus dem Wege, im Netz kann man herrlich beobachten, wie weit sich grippige Wassertröpfchen beim Niesen beispielsweise in U-Bahnen ausbreiten können – und das in wahrer Windeseile. Wer da kein perfekt funktionierendes Immunsystem besitzt, ist schneller krank als er aussteigen kann.

Apropos Immunsystem
Noch gibt es keinen relevanten Zusammenhang zwischen Vitamin-C-Gaben (oder auch anderen) und dem Nichterkranken. Dennoch wird wohl jeder halbwegs intelligente Mensch erkannt haben, dass eine gesunde, ausgewogene Ernährung, die genügend Vitamine, Mineral- und Vitalstoffe enthält, dazu beitragen kann, dass der Körper besser funktioniert. Und wenn dies der Fall ist, funktioniert auch die Immunabwehr besser, sprich, man wird weniger häufig krank. Ausreichend Bewegung an der frischen Luft tut ihr Übriges, dem leistungsorientierten Läufer muss man dies zwar nicht hinter die Ohren schreiben, denn der bewegt sich ohnedies, aber meist viel zu viel.

Zumindest, was den Aspekt der individuellen Gesundheitsförderung betrifft. Ab einer Lauf-km-Zahl von 90/Woche soll sich die positive Wirkung der Bewegung (auch auf die Immungeschichte) ins Negative kehren – haben zumindest Forscher herausgefunden. Sehr individuell ist das zwar nicht, die Essenz mag man aber schon verstehen: Training stellt, so man es (hoch-)leistungssportlich betreibt, eine Gratwanderung dar. Zu wenig ist nicht leistungsförderlich, zu viel führt teilweise direkt in den nächsten Infekt, da man durch zu intensives oder zu umfangreiches Training den Körper schwächt, eine sogenannten „Open Window Situation" hervorruft und alle Viren und Bakterien mit offenen Armen aufnimmt.

Daher wäre es für die meisten Trainierenden vor allem in der kälteren Jahreszeit oft günstiger, etwas weniger zu machen und ergo weniger oft zu erkranken. Wobei ein kleiner grippaler Infekt pro Jahr sogar positive Auswirkungen auf das Immunsystem hat – fordert und fördert er selbiges damit. Erwähnenswert erscheint auch noch, dass man mit erhöhter Temperatur oder gar mit Fieber nicht trainieren sollte – klingt zwar selbstverständlich, ist es aber für viele nicht, weil sie glauben, zu viel zu versäumen und diverse Einheiten nicht mehr aufholen zu können. Wer allerdings mit seiner Gesundheit spielt, spielt mit seinem Leben – als Toter kann man letztendlich gar keinen vielleicht vorhandenen Trainingsrückstand mehr aufholen.

04.10.2017 13:00:00
Foto: pixabay.com
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