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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Sport und Alkohol

Wie sich Wein und Bier auf Körper und Training auswirken

Gerade bei diesen heißen Temperaturen ist es sehr verlockend, den Arbeitstag oder das Sporttraining im Gastgarten mit einem kühlen Bier ausklingen zu lassen. Bei diesem Thema scheiden sich die Geister. Die einen schwören auf das Bier nach dem Training, die anderen verzichten komplett auf den Alkohol vor und nach dem Sport. Grundsätzlich gilt, dass Sport und Alkohol nicht wirklich zusammen passen. Wenn man plant, fitter und sportlicher zu werden, sollte auf Alkohol vor und nach dem Training gänzlich verzichten werden. 

Alkohol entzieht dem Körper Wasser und zwar in einem starken Maße. Damit erschwert sich der Stoffwechselprozess und die Versorgung der Muskelzellen mit Nähstoffen ist nicht ausreichend. Dadurch wird das Muskelwachstum geschwächt. Zudem arbeitet der Körper langsamer. Das gilt auch, wenn man am Vorabend etwas getrunken hat. Alkohol vor dem Sport macht träge, hat einen negativen Einfluss und hindert den Fortschritt im Training. Die Blutgefäße weiten sich aus und dadurch kühlt der Körper schneller aus und man verliert Energie.

Vor Wettkampf tabu
Vor einem Wettkampf sollte auf Alkohol am Vorabend und am Wettkampftag verzichtet werden, wenn man auf ein gutes Ergebnis aus ist. Unter Alkoholeinfluss ist die Reaktionsfähigkeit langsamer und die Körperkoordination ist schlechter. Die Gefahr von Sportunfällen steigt ebenfalls und der Heilungsprozess bei Verletzungen dauert länger. Man sollte keinesfalls Sport betreiben, wenn man dehydriert ist.

Doch was macht man, wenn man auf das Bier nach dem Training oder der Ziellinie nicht verzichten will? Aus wissenschaftlicher Sicht ist Alkohol und Sport überhaupt nicht sinnvoll. Man tut dem Körper nichts Gutes. Für den Ausgleich des Wasserhaushalts nach der sportlichen Anstrengung ist es kontraproduktiv. Alkoholfreies Bier ist nach dem Sport zwar besser, aber ebenfalls nicht optimal, da ca. 0,5 Prozent Alkohol enthalten sind. Bereits kleine Mengen können den Trainingserfolg zunichte machen. Der umworbene isotonische Radler ist mit Vorsicht zu genießen, ein Apfelsaft tut es genauso.

Mit Ziel und Maß
Will man gar nicht auf sein Bier verzichtenl, so soll man es dann mit Ziel und Maß und nicht in rauen Mengen genießen. Die Geister scheiden sich, wo man die Grenze zieht zwischen dem, was noch verträglich ist, und ab wann das Training negativ beeinflusst wird. Trotz den gängigen Empfehlungen für Alkoholgenuss ohne gesundheitliches Risiko, ist Sportlern vom täglichen Alkoholgenuss abzuraten. 

Besonders wichtig ist es, dem Körper genügend Flüssigkeit zuführen. Wie bereits erwähnt entzieht Alkohol dem Körper Wasser und das kann zu einer Dehydrierung führen. Als Regel gilt - zu jedem Glas Bier oder Wein sollte ein Glas Wasser der gleichen Menge dazu getrunken werden. Während des Trainings verliert der Körper Elektrolyte und Flüssigkeit und diese müssen ersetzt werden. Isotonische Getränke eigenen sich dafür am besten. Das heißt, dass ein Getränk bezüglich der Zusammensetzung der Salze und Mineralien genauso gemischt ist wie die ausgeschiedenen Körperflüssigkeiten. Dadurch können isotone Getränke nach dem Sport den Wasser- und Mineralstoffverlust besonders schnell wieder ausgleichen.

Alkohol nicht förderlich
Für die Regeneration ist Alkoholkonsum ebenfalls nicht förderlich. Wenn man ein intensives Training oder viele Trainingskilometer hinter sich hat, sollte man auf alkoholische Getränke verzichten. Des Weiteren ist ausreichend Schlaf von großer Bedeutung. Schlafmangel und zu viel Alkohol wirken sich negativ auf die Konzentration, Ausdauer, Koordination und Leistung aus.  

Bier wird oft als isotonisches Getränk angepriesen, das viele Mineralstoffe hat und optimal zum Auffüllen des Kohlenhydratspeichers ist. Das ist eben nur teilweise richtig, da der Alkohol nur zu einer verzögerten Wiederauffüllung der Speicher führt, was eben für die Regeneration von Bedeutung ist. Lieber zur einer antialkoholischen Alternative greifen. Ein Großteil der antialkoholischen Biere sind isoton und dadurch gut für den Körper, um Elektrolyt- und Flüssigkeitsverluste auszugleichen.

Link: www.maxfunsports.com

02.08.2017 13:00:00
Foto: pixabay.com
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