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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Julia Mayer heute beim Österreichischen Frauenlauf

Ihre Trainingseinheiten - Denn von nichts kommt nichts, das ist bekannt.

Harte Methoden
Von nichts kommt nichts, das ist bekannt. Früher meinte man, dass es nichts brächte, wenn es nicht wehtäte. Und damit war jede Trainingseinheit gemeint, jede einzelne. Da wurde gelaufen, geradelt oder auch geschwommen, dass sich die Balken bogen. Die, die überlebten, waren top. Die vielen anderen hielten den Belastungen nicht stand und mussten meist verletzungsbedingt vorzeitig aufgeben, ohne jemals ihren Leistungszenit erreicht zu haben.

Heutzutage ist das ein bisschen anders, die Wissenschaft ist längst eingezogen in die Trainingslehre, sinnvolles und intelligent abgestimmtes Training steht an der Tagesordnung. So auch bei Julia Mayer, dem Shootingstar der Leichtathletikszene in Österreich. Vor einigen Wochen von Maxfunsports porträtiert, stellten sich die ersten nationalen Erfolge ein, am Vorabend des diesjährigen VCM lief die Lehrerin aus Bad Fischau bei den 10-km-Staatsmeisterschaften auf einen beachtlichen 4. Gesamtrang. 78 Sekunden fehlten ihr am Ende auf die mittlerweile 458- oder 793-fache Staatsmeisterin Andrea Mayr, die bei widrigsten Bedingungen – Sturmböen bis 70km/h und Regen – knapp unter 35 Min bleiben konnte. Die andere Mayer, Julia, bahnte sich ihren Weg durch das Männerfeld, das eine Minute vor den Damen gestartet war, und stürmte in sehr beeindruckenden 36Min14s ins Ziel vor dem Burgtheater. Für den ersten „ernstgemeinten“ Zehner ihrer Karriere eigentlich unglaublich.

© Copyright:Julia Mayer
© Copyright:Julia Mayer
© Copyright:Julia Mayer
© Copyright:Julia Mayer

Impressionen sowie Titelfoto Copyright Julia Mayer - vielen Dank liebe Julia für Deine Zusendung. MaxFun Sports gratuliert Julia Mayer und haltet Dir für Deine weiteren Wettkämpfe fest die Daumen!

Lesen Sie aber nun den Bericht über Julia Mayer weiter:
Doch auch beim „Rookie of the year“ kommt eben nichts von nichts, seit kurzem wird sie von Karl Sander, dem ehemaligen Mittelstreckler und Vater von Christoph Sander, trainiert, dass das kein Honigschlecken ist, dürfte nach dem Lesen der nächsten Zeilen klar sein. Vor dem Zehner standen Tempodauerläufe, die bis zu 14km lang waren, im 4-er-Schnitt und knapp darunter auf dem Programm. Oder 400-er in 72-75s, bis zu 16 Stück. Oder auch 2000-er, von denen die langsamsten knapp unter 4Min, die schnellsten Richtung 3Min25s gelaufen wurden. Zwischen den harten Einheiten waren es sehr lockere GA-I-Läufe, die die nötige Grundlage schaffen sollten, aber auch bei denen war die einstige Fußballerin bereits mit 12 oder mehr km/h unterwegs. Eines war der sportlichen Quereinsteigerin ab dem Zeitpunkt klar, ab dem sie unter die professionellen Fittiche genommen worden war; schnell ist schnell, aber langsam ist langsam. Den Fehler, den viele Hobbyläufer machen – nämlich immer quasi halbschnell, aber nie locker oder ganz schnell zu rennen – begeht sie überhaupt nicht mehr. Locker und langsam darf eben in keinster Weise wehtun, und es muss schlicht und einfach vollkommen egal sein, von wem man bei solchen Einheiten überholt wird – selbst, wenn es sich um ambitionierte Nordic Walker handelt.

Letzten Samstag dann die Bahn-Staatsmeisterschaften, wieder über 10.000m. Wohl beflügelt von Eliud Kipchoges Lauf ins nächste Universum (2h00Min25s über die Marathondistanz, schnellste je gelaufene Zeit, aber aufgrund der Umstände nicht als offizieller Weltrekord anerkannt) kam Mayer auf einen hervorragenden 3. Platz hinter Sandrina Illes und Katharina Kreundl. Und das, obwohl die Pädagogin eigentlich nicht gesund war. Daher sind die 37Min hoch auch zu relativieren. Wohin geht die Reise, wohin kann sie gehen? Die Qualifikationszeiten über die 5000m für diverse internationale Wettkämpfe sind zwar noch nicht wirklich in Reichweite, allerdings verfügt Julia über ziemliches Stehvermögen und – fußballbedingt – über sehenswerte Schnelligkeitswerte. Klar, 15Min22s (das wäre die Qualizeit für die heurigen Weltmeisterschaften in London) sind momentan noch etwas sehr flott, aber der Österreichische Frauenlauf am 21. Mai war der nächste Eckpfeiler.

Titelbild copyright Julia Mayer: Jennifer Wenth, Bernadette Schuster, Julia Mayer

Viel Erfolg weiterhin von MaxFun Sports liebe Julia!

Link: www.maxfunsports.com

21.05.2017 19:00:00
Foto: Julia Mayer
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