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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Genug trinken im Winter

Auch beim Sport im Winter auf Flüssigkeitsaufnahme nicht vergessen

Zugegebenermaßen ist es im Winter schwieriger, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Wenn im Sommer die Sonne nur so runterknallt, die 35-Grad-Marke längst passee ist und man schon allein aus Gründen des nackten Überlebens eine Flasche Mineralwasser nach der anderen leeren muss, sieht das alles anders aus. Geht man dann noch ein Stündchen laufen oder derer zwei pedalieren, so kann der Durst kaum noch gestillt werden – obwohl man ohnehin andauernd am Trinken ist. Im Winter, wenn es kalt ist und die Luft trocken, verspürt man selbst nach einem zweistündigen Training im Gelände kaum den Drang nach Nassem; außer dem der heißen Wanne vielleicht. Dabei ist ausreichende Hydration – nicht nur für den Sportler – immer vonnöten.

Der menschliche Körper besteht zu circa zwei Dritteln aus Wasser, das menschliche Gehirn ist in Selbiges gebettet, Blut besteht – wenigstens bei legal arbeitenden Trainierern – zu mehr als fünfzig Prozent aus dem kostbaren Lebenselixier, und wenn wir uns unsere Erdoberfläche ansehen, finden wir auch dort mehr als sechzig Prozent Meere, Seen, Flüsse und schmelzende Gletscher, die Sonne verbrennt in jeder einzelnen Sekunde mehr als 500 Millionen Tonnen Wasserstoff, was mehr als beachtlich ist, mit der humanen Hydration aber nur so viel zu tun hat, dass eben jener Vorgang vor allem zur Sommerszeit für beträchtliches Transpirieren sorgt.

Leistungsfähigkeit leidet
Wer zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt, hemmt seine Leistungsfähigkeit – nicht nur im Sport, sondern generell. Ausreichende Hydration benötigt allerdings gerade jetzt viel Disziplin; die obligatorische Wasserflasche am Schreibtisch macht noch keinen Sommer, wenn sie nicht auch getrunken wird. Vor allem diejenigen, die nach der Arbeit zum Training gehen, tun gut daran, nicht erst bei selbigem draufzukommen, dass sie den ganzen Tag lang eigentlich nichts  getrunken haben. Hand aufs Herz, wie viele von uns merken erst um sechs am Abend beim Einlaufen, dass sie außer drei Espressos genau nichts gezwitschert haben? Und mit leichtem Kopfweh – wen wundert´s – lostraben. Also bitte das Fläschchen am Tische der Arbeit leeren, und das in regelmäßigen Abständen. Das kann man übrigens  lernen, wer´s einmal „kann“, wird recht bald nach dem Leeren der ersten Karaffe eine zweite befüllen und auch diese in sich gießen.

Beim Sport selbst muss man dann nicht unbedingt trinken – so beispielsweise der Trainingslauf nicht viel länger als eine Stunde andauert, wer eineinhalb mal sechzig Minuten oder länger unterwegs ist, sollte aber selbst bei Schneefall nicht nur den Mund öffnen und ein paar Flocken hineinfallen lassen zwecks der Hydration, sondern darf durchaus „richtig“ trinken. Wie er das bei minus fünf Grad anstellt, bleibt ihm überlassen, die Regeln sind übrigens die gleichen wie im Sommer. Reines Wasser ist sicher ok, besser allerdings ist auch bei langen Winterbelastungen eine isotonische Mischung mit ein wenig Kochsalz – eine Messerspitze des weißen Goldes reicht. Warum? Weil auch im Winter die Stoffwechselvorgänge im Körper gleich ablaufen wie im Sommer – sprich, man benötigt für gut funktionierende Muskelkontraktionen eine Menge Kalium, Kalzium Magnesium oder NaCl, wer „nur“ reines Wasser nachleert, spült durch das Schwitzen diese Mineralstoffe aus.

Übrigens; Punsch, Jägertee oder Glühwein sind keine passenden Hydrationsmittel, sie können aber ab und an auf recht angenehme Art und Weise Illusionen erschaffen, in denen man sich als nächster Marathon-Olympiasieger wähnt – und das hat ja auch etwas.

18.12.2017 09:00:00
Foto: pixabay.com
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