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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Runter von der Couch

Auf positives Denken und die innere Motivation kommt es an

Warum kann sich die eine bei einem Wettkampf „verbiegen“ bis zum Dorthinaus, während die andere es gerade mal so ein bisschen ins Keuchen schafft. Warum wird der eine Weltmeister, während die andere nicht einmal einen Blumentopf gewinnen kann? Mal ganz abgesehen von der Genetik, die ja keine ganz unwichtige Rolle zu spielen scheint, liegt sehr viel im Bereich der Motivation. Die zwar von außen kommen kann, sich aber auf die innere Motivation übertragen muss, um auch tatsächlich wirksam zu werden.

Und hier spielt ein wichtiger Faktor mit: Je mehr man sich einredet, „gut“ zu sein, desto besser ist man auch. Beziehungsweise, je mehr einem andere einreden, dass man super in Form ist, gut aussieht, verdammt schnell rennt, desto mehr glaubt man selbst daran, und desto eher treffen diese Aussagen zu. Nichts schlimmer, als wenn man zu einem Wettbewerb geht und schon vorher „weiß“, dass man ohnehin keine gute Leistung bringen wird. Was dann geschieht, ist klar, man bringt tatsächlich nichts zusammen. Umgekehrt funktioniert das Ganze aber auch: Man denkt schon Tage vor dem Wettlauf an nichts Anderes als an den Sieg, wie und wo man attackieren wird, und im Idealfall geht die Geschichte dann auch auf. Natürlich wird man nicht immer Erfolg haben mit dieser Strategie, aber sie ist allemal besser, als sich bloß vorzustellen, was alles schief gehen wird.

Zahllose Beispiele bestätigen diese Theorie. Sehr schön kann man z. B. in der Schule beobachten, was positive Motivation bewirkt. Wenn ein Schüler permanent hört, wie gut er seine Sachen macht – ohne dabei überheblich zu werden, das muss man natürlich auch klären – dann macht er sie tatsächlich gut. Wer hingegen nichts Anderes als negative Kritik erfährt, geht recht bald mit hängenden Schultern und traurigem Blick herum und schafft tatsächlich kaum etwas.

So ist es auch bei Wettbewerben 
Negative Gedanken haben während eines Marathons oder anderen Wettläufen nichts verloren. Daher ist es auch dermaßen anstrengend, lange schnell zu laufen. Kaum einer, der nicht läuft, versteht das. Denn für „Nichtläufer“ stellt Laufen ja bloß eine permanente Abfolge von relativ einfachen Bewegungen dar. Oder Rad fahren. Hier fehlt oftmals völlig das Verständnis, dass es ungemein anstrengend ist, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren und vor allem andauernd positiv zu denken. Kommen noch taktische Spielereien wie Zwischensprints oder Tempoverschärfungen hinzu, wird das Ganze noch wesentlich komplizierter.

Positives Denken kann man lernen, zumindest bis zu einem gewissen Grad. Natürlich sind alle Menschen verschieden, die einen haben von Haus aus stets ein Lächeln auf ihren Lippen, die anderen schauen eigentlich immer wie sieben Tage Regenwetter drein; aber auch die können lernen, das halbvolle Glas eher halbvoll als halbleer zu sehen. Vorausgesetzt, sie sind bereit dazu, sie haben erkannt, dass für bessere Leistungen – nicht nur im Sport – und für mehr Spaß im Leben auch eine positive Einstellung gehört. Wer sich eher schwer tut damit, könnte mal so anfangen, dass er über eine Wiese geht und das Wetter genießt und sich „einredet“, dass er liebt, was er spürt. Auch wenn es regnet oder hagelt oder eiskalt ist. Das Ganze macht man dann irgendwann mal beim lockeren Laufen, später auch bei Intervallen oder Wettkämpfen. Dazu stellt man sich vielleicht noch vor, dass man eines der schnellsten oder stärksten Tiere dieser Welt ist oder eine Naturgewalt, und schon hat man zumindest einen Schritt in Richtung positiveres Denken getan.

Link: www.maxfunsports.com

02.01.2018 09:00:00
Foto: pixabay.com
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