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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Outdoortrends - sportliche Aktivitäten in der freien Natur

Immer mehr Läufer bleiben bei ihren lockeren Dauerläufen stehen, um eine Liegestützsession nach der anderen einzubauen

Nicht alle laufen, fahren Rad oder gehen schwimmen. Zur Sommerzeit.
Und nicht alle finden wir beim Langlaufen, Skitourengehen oder beim herkömmlichen alpinen Spaß wieder, einige, die immer mehr werden, geben sich anderen sportlichen Aktivitäten in der freien Natur hin.

Stand Up Paddeln beispielsweise hat vor ein paar Jahren einen derartigen Aufschwung erfahren, dass man meinen konnte, dies wäre der neue Triathlon. Dass dem nicht ganz so war/ist, mag vielleicht daran liegen, dass es so unkompliziert nicht ist, sein eigenes Gerät zum See zu befördern, weil je besser, desto länger und schmäler, desto weniger leicht ins Auto legbar. Abgesehen davon ist die Zeit in Zeiten wie diesen rarer denn je zuvor, daher muss für die meisten etwas Andres her als langes Hin- und Herfahren und kürzeres Dahinpaddeln.

Skitouren beispielsweise sind zur Winterszeit sehr beliebt, aber auch nur bei denjenigen, die nicht in Minuten und Stunden rechnen oder bei jenen, die just neben einem entsprechenden Berg wohnen. Klar, Paddeln und Skitourengehen sind cool, schön, trainingswirksam, aber eben leider für die meisten relativ schwierig zu bewerkstelligen vom Zeitmanagement her. Langlaufen ist da schon wesentlich effektiver, zwar muss der Städter hierfür auch meistens eine Zeitlang im Auto verbringen, allerdings kann er dann auch länger herumcruisen als beim Skitourengehen, wo man oft bereits nach einer Stunde den Gipfel erreicht hat…und hinunterfahren und nochmal hinaufstapfen, das tun die wenigsten.

Doch zurück zum Sommer, zurück zum Workout in kurzen Tights.
Extrem beliebt ist heutzutage Krafttraining auf Spielplätzen (für Erwachsene), wo man braungebrannte, unverschämt durchtrainierte Typen bei Muscle ups, Dips oder Handstandstützen bewundern kann. Was in den USA seit jeher üblich war, hat nun endlich auch hierzulande mehr als Fuß gefasst, ein Stadtbild, das nicht mehr nur von Joggern und Radfahrern gemalt wird, sondern auch von Fitnessfreaks, die sich nicht nur dem Crossfit verschrieben haben. Und auch so mancher Läufer soll sich schon unter den Kraftlackeln eingefunden haben – gegenseitiger Respekt ist zwar noch nicht gewährleistet, aber selbst unter den auftrainierten Männern und Frauen gibt es sie, die beachtenden Blicke.

Liegestütze während einem lockeren Dauerlauf
Immer mehr Läufer bleiben bei ihren lockeren Dauerläufen stehen, um eine Liegestützsession nach der anderen einzubauen. Triathleten, die sich bestimmen Programmen verschrieben haben, machen dies ohnehin seit jeher. Zwecks des Wechseltrainingseffekts, unter anderem, aber auch, um effektiver als beim reinen Laufen unterwegs zu sein.

Sogar die Damen und Herren von Mamafit bewegen sich nicht ausschließlich flott gehend oder langsam joggend mit ihren Sprösslingen über Wald und Wiese, sondern machen bei jedem zweiten Spielplatz halt, um die eine oder andere Kräftigungsübung – vielleicht mit ihrem lieben Nachwuchs auf den Armen – einzustreuen.

Ein etwas zu überdenkender Trend wäre durchaus das Fahren in Zeitfahrposition.
Was vor allem für Triathleten immens wichtig ist, keine Frage. Wer allerdings auf diese Art und Weise durch sich auf andere Art und Weise bewegende Menschenmassen pflügt, ohne Rücksicht auf Verluste, tut niemandem etwas Gutes. Schon gar nicht dem Ansehen der Radfahrer, das ist ohnehin nicht das allerbeste.

Was kann man sonst noch so erspähen?
Die Anzahl der Nordic Walker ist nach wie vor überschaubar, ebenso wie die der sommerlichen Skiroller. Diejenigen, die auf Slacklines ihr Dasein fristen, sind sicherlich koordinativ hochbegabt, zum Massensport taugt diese Bewegung momentan aber auch noch nicht.

Und dann wäre da noch Trailrunning.
Darüber wird und wurde bereits dermaßen viel geschrieben, dass hier nicht allzu viel Platz dafür sein soll, zumindest nicht so viel Platz wie man ihn in den unendlichen Weiten unserer unberührten Natur findet. Diese Szene wird bunter und bunter und vielleicht auch bald olympisch – dazu kann man stehen wie man will. Am besten auf einem schwer erreichbaren Berggipfel, mutterseelenallein.

Link: www.maxfunsports.com

07.07.2017 20:00:00
Foto: MaxFun Sports
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