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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Fairness im Sport sollte stets oberstes Gebot sein.

Sollte. Ist es aber sehr oft nicht

Egal, ob man sich im Fernsehen irgendwelche Übertragungen von Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen ansieht oder ob es sich um den Volkslauf in Hinterbuxbaumen handelt, es wird geschummelt, was das Zeug hält. Die einen machen es, um mehr Geld in ihre Taschen zu bekommen, die anderen machen es, um – ja, warum eigentlich? Ist es nicht ausgesprochen nebensächlich, ob man 26. oder 34. wird, ob man 48Min32s oder 48Min34s über 10km benötigt? Scheinbar nicht, hier mal eine Auflistung von allen Dingen, die man nicht tun sollte in einem Wettkampf.

Zunächst einmal geht es um das leidige Thema Doping. Was zum Teufel haben verbotene, nachweislich gesundheitsschädigende oder gar –zerstörende Mittel verloren im Hobbysport? Gar nichts, denn erstens betrügt man ohnehin nur sich selbst – es interessiert außer eventuell vier bis sieben Mitstreiter wirklich niemanden, ob man bei irgendeinem Wald- und Wiesenlauf nun seine zwei in die Jahre gekommenen Vereinskollegen abgesprintet hat oder doch nicht – und zweitens kann man doch nicht glauben, dass den anderen, die tatsächlich interessiert daran zu sein scheinen, selbiges nicht auffällt. Wenn man plötzlich statt 44Min nur noch 41Min30s rennt. Man ist übrigens mit beiden Zeiten etwa zwei halbe Ewigkeiten vom momentanen Weltrekord über die 10.000 (26Min17s) entfernt. Sehr verwandt mit dem Thema Doping ist das Thema Medikamenten-, respektive Schmerzmittelmissbrauch. Man kennt diese Umfrage vor großen Marathonläufen oder Ironman-Veranstaltungen, in etwa die Hälfte der Teilnehmer gibt anonym an, im Training und im Wettkampf zu diesen Mitteln greifen zu müssen, weil die Belastungen sonst unerträglich würden. Wozu bitte tut man das dann? Wenn man etwas nicht auf natürlichem Wege aushält und nicht leben muss davon, sollte man davon absehen. Ein Fußballprofi, der ohne Schmerzmittel nicht spielen kann, ist arm, weil er seinem Körper sicher nichts Gutes tut damit, hat aber gar keine andere Wahl. Der Hobbysportler schon, er könnte schlicht und einfach weniger trainieren oder an anderen Bewerben, die seinen Körper nicht dermaßen fordern, teilnehmen.

Warum kürzen manche Läufer/Radfahrer/etc. ab? Kürzester Weg, keine Frage, sprich, man sollte im Wettkampf stets den kürzest erlaubten Weg nehmen, kein Mensch wird freiwillig – also, wenn genügend Platz ist – auf der Außenbahn laufen im Leichtathletik-Stadion. Aber wie bei Hobbyläufen teilweise abgekürzt wird, meine Herren…ganz nach dem Motto, wenn´s keiner sieht, hab ich´s auch nicht getan. So ähnlich wie beim Doping; wer nicht erwischt wird, ist nicht gedopt…was für Weisheiten sind denn das, wer hat die erfunden?

Windschattenfahren, Triathlon. Keine Frage, es ist schwer, bei einem großen Ironman nicht im Windschatten zu fahren. Oft werden 2.500 Leute gemeinsam ins Wasser geschickt, und die kommen mehr oder weniger auch gemeinsam wieder aus selbigem heraus, dass es dann schwierig wird, stets zehn Meter Abstand zu seinem Vordermann zu halten, liegt auf der Hand. Aber wenn dann ganze Fahrerfelder von 100-200 Mann daherkommen, in denen jeder nur ein paar Millimeter hinter dem davor Fahrenden pedaliert, ist das schon lächerlich. 180km ganz alleine oder an sechzigster Stelle im Peloton zu fahren – der Unterschied ist in etwa so groß wie einen Marathon zu laufen oder ihn sich nur vorzustellen…Gerade im Hobbysport sollte es doch hauptsächlich um Spaß an der Bewegung gehen – wenn aber jeder Zweite auf irgendeine Art und Weise betrügt, dann nimmt man den Ehrlichen über kurz oder lang den erwähnten. Weil die sich irgendwie veräppelt vorkommen. Die Betrügenden haben ohnehin wohl nie einen solchen gehabt, denn wer verbissen an seiner ach so tollen Leistung herumschraubt, sollte besser woanders schrauben, dort, wo zu viel locker sein dürfte.

Link: www.maxfunsports.com

15.04.2017 11:00:00
Foto: MaxFun Sports
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