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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Laufen mit Kinderwagen

Was ist zu beachten?

Endlich schwanger, dem Traum des Lebens ein wenig näher, ihr werdet eine Familie, was will man mehr? Und doch schleichen sich, während das Bäuchlein wächst und wächst, immer wieder diese Gedanken ein, du weißt schon, wie wird das sein mit dem Training, werde ich wenigstens hie und da zum Laufen kommen, trotz Schlafmangel und Babystress, Büro und Sonstigem, oder war´s das jetzt mit meiner Wettkampfkarriere? Dann wieder die Gedanken, was soll´s, Hauptsache, wir sind glücklich mit unserem Kleinen, wen kümmert es da schon, ob man laufen kann oder nicht. Aber irgendwie bist du dein ganzes Leben lang gelaufen und brauchst „es“ wie einen Bissen Brot, weil du dich einfach viel wohler fühlst.

Nun weißt du ja, dass es geschätzte vier Millionen verschiedene Kinderwägen gibt, von denen in etwa die Hälfte zum Laufen geeignet sind, eines weißt du aber noch nicht; WILL dein Kind überhaupt mit dir laufen gehen; respektive in einem von euch ausgesuchten Laufkinderwagen liegen, währenddessen du durch die Allee rennst. Oder gar über Stock und Stein, mitten im Wald, auf Feld- oder gar Gebirgswegen. Außerdem bist du dir nicht so sicher, ab welchem Zeitpunkt du überhaupt rennen darfst mit deinem Baby, immerhin hat ein Freund schon nach wenigen Wochen „damit“ begonnen, ein anderer wiederum erst ab dem Zeitpunkt, ab dem das Kleine sitzen konnte (denn dann sind Wirbelsäule und Muskeln rundherum schon etwas gestärkt), wirklich wissen, ab wann man mit dem Baby im Laufkinderwagen rennen darf/soll/kann, tust du aber nicht. Und dann kennst du sogar Typen, die mit ihrem Baby Inlineskaten oder Rad fahren (du weißt schon, die mit den hippen Anhängern), beides nicht gerade langsam. Nun soll und kann natürlich jeder tun und lassen, was er möchte, aber gerade die letzten beiden Fortbewegungsarten sind schon allein aufgrund der doch recht hohen Geschwindigkeiten und der damit verbundenen Unfallwahrscheinlichkeiten zumindest mit größter Vorsicht zu genießen. Man muss immer bedenken, dass man nur sich selbst steuern kann, die anderen Verkehrsteilnehmer jedoch nicht – zu oft wurden beispielsweise passionierte Radrennfahrer gegen ihren Willen und gänzlich ohne ihr Zutun von Autofahrern übersehen und ernsthaft verletzt – mit einem Baby im Anhänger will man sich solche Situationen gar nicht ausmalen.

Wer halbwegs sicher unterwegs sein möchte, wartet also besser zu, neun bis zwölf Monate sollte das Baby schon „auf dem Buckel“ haben, damit selbiger auch – trotz supertoller Laufkinderwagenfederung – besser geschützt ist. Drei Räder sind aufgrund der Laufruhe besser als vier, je größer diese sind, desto höher der Fahrkomfort. Klarerweise sollte man das Kleine angurten (können!), der Babyjogger sollte natürlich mit einem guten Bremssystem ausgestattet sein. Legt man sein Baby so, dass man ihm ins Gesicht sehen kann, weiß man erstens sofort, ob ihm das „Gelaufen-Werden“ noch gefällt oder nicht, und zweitens hat man ALLES besser im Überblick; denk auch an Mücken, Gelsen oder Wespen! Und man muss sein Kleines warm anziehen – es bewegt sich ja nicht so wie du, 18 Grad und Sonnenschein sind nur für dich angenehm…

Selbst die besten Kinderwagenreifen haben immer wieder mal nen Platten, wer sich leicht tut beim Reifen-/Windelnwechseln und gleichzeitigen Beruhigen des nun nicht mehr schlafenden Babys, der nehme stets Ersatzmaterial mit; oder besser doch die Jahreskarte und eine warme Jacke, damit man in den Öffis nicht erfriert, so verschwitzt. Oder aber, man lasse das Laufen mit Baby ganz sein und warte zwölf, dreizehn Jahre faul auf der Couch; spätestens dann rennen sie uns sowieso um die Ohren…wenigstens bis zu ihrem nächsten Sturz, weil sie auch beim Laufen nur noch auf ihre Handys glotzen…in diesem Sinne – chillt ein bisschen…wenn möglich…

Link: www.maxfunsports.com

04.03.2016 18:00:00
Foto: MaxFun Sports
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