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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Die Babypause ist vorbei

Wann kann die Mama nach der Geburt wieder mit dem Sporttreiben beginnen?

Die Babypause ist vorbei

Das Leben ist ein Geschenk, vor allem das Leben, das man selbst schenken kann. Ihr habt ein Baby bekommen und seid überglücklich, schwebt auf Wolke 7 und seht den Himmel voller Sterne. Bevor ihr schwanger wurdet, wart ihr (eventuell) sehr sportlich unterwegs, das hat sich in der Schwangerschaft zumindest für eine von euch doch immer mehr verändert, wie kann es jetzt weitergehen mit dem Training?

Zum einen sei einmal gesagt, dass es auch während der Schwangerschaft bis (fast) zur Geburt möglich ist (aber nicht sein muss!!!), Sport zu betreiben bzw. Bewegung zu machen. Je fitter die werdende Mama, desto angenehmer können die Geburt selbst, die ersten Tage danach und natürlich überhaupt die Zeit danach werden. Klarerweise verhält sich das auch mit der Fitness des Papas so, denn ein gesunder, beweglicher und agiler Pa kann und will sich natürlich viel mehr mit dem kleinen Lebewesen beschäftigen als einer, der dreißig Kilo zu viel mit sich schleppt und Kettenraucher ist.

Wann kann die Mama nun nach der Geburt wieder mit dem Sporttreiben beginnen?
Wie immer gibt es keine allgemeingültige Antwort, zu viele Variablen sind mit im Spiel, zu komplex ist die ganze Sache. Es kommt zum Beispiel darauf an, ob bei der Geburt alles glattgegangen ist, ob etwas eingerissen ist, ob es gar ein Kaiserschnitt war, ob das Baby (viel) zu früh auf die Welt gekommen ist, ob es die allererste oder schon die achte Geburt war, und so weiter und so fort. Es ist durchaus nicht mehr unüblich, ein paar Stunden nach der Geburt mit dem Baby gemeinsam das Spital/Geburtshaus zu verlassen und nach Hause zu fahren (sofern alle gesund und munter sind). Streng genommen sind dann die ersten Schritte, die die Mama zum Taxi oder Auto und von dort in die Wohnung geht, auch schon Training/Bewegung. Was dann in den nächsten Tagen geschieht, könnte unterschiedlicher nicht sein. Die einen Mamas versuchen bereits am Tag nach der Geburt, die Waschmaschine (!!!) anzuheben, um ein Stück Karton unter eine Ecke zu schieben, weil die Gerätschaft sonst so laut wackelt – was natürlich nicht besonders klug ist, da dadurch innere Verletzungen entstehen können…die anderen Mamas bleiben die ersten vier Monate mit ihrem Baby in abgedunkelten Räumen und bewegen sich gar nicht ins Freie. Dazwischen ist der Spielraum riesengroß.

Anfangs wird es wohl bei den meisten Mamas (und hoffentlich auch Papas) so sein, dass sie kaum weg wollen vom Baby, die ersten Nächte ist man oft fast durchgehend munter und starrt das kleine Wesen an, kann das Wunder nicht fassen, schaut, ob es eh atmet. In der ersten Lebenswoche des Babys ist man meist zu fertig, um tatsächlich an Training zu denken, die Betonung liegt aber auf „meist“ und „denken“. Irgendwann will Mama natürlich schon wieder mit dem Sporteln beginnen. Hebamme oder Arzt beraten individuell, wann und womit begonnen werden darf/soll. Beckenbodentraining steht meist ganz oben auf dem Plan, Spazierengehen, Ergometerfahren und Steppen folgen irgendwann, mit dem Laufen darf fast stets erst etwas später begonnen werden. An intensives Laufen und an Wettkämpfe denken Mamas ohnehin erst nach einiger Zeit, erstens ist der Lebensfokus ein anderer, zweitens ist man ja noch recht weit von der einstigen Form entfernt. Unbestritten ist allerdings, dass viele Leistungssportlerinnen stärker aus einer Babypause zurückkommen. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Herren der Schöpfung, Michael Phelps oder Novak Djokovic scheinen nach der Geburt ihrer Kinder fast unschlagbar…wobei sich Ersterer nach Rio ja endgültig von der großen Bühne verabschiedet haben dürfte…wohl, um sich nur noch seinem Boomer Robert widmen zu können, ähm, und natürlich auch seiner Frau, die dann endlich wieder voll trainieren kann…

Link: www.maxfunsports.com

13.09.2016, 10:00:00
Foto: MaxFun Sports
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