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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Damals: Ehrgeizig war man einst, wirklich ehrgeizig!

25.05.2012 12:00:00
Foto:
© MaxFun.cc

Knapp nach der Jahrtausendwende nahm man mit ein paar Laufkumpanen an einem wunderschönen Wettlauf teil.

Lang war er, wirklich lang, und schwer, bergauf, bergab, mitten durch den Wald, kaum einmal asphaltiert, Wurzeln da und dort, und heiß war es auch noch dazu. Ehrgeizig war man einst, wirklich ehrgeizig. Um einen Wettlauf zu gewinnen musste man damals wahrlich noch sehr flott unterwegs sein. Heute laufen zwar insgesamt mehr Menschen, die aber langsamer, was aber absolut ok ist, Hauptsache, man bewegt sich, wahrscheinlich ist dieses Umfangs-Bolzen (also 100 und teilweise viel mehr Kilometer pro Woche) gespickt mit harten (und nicht zu wenigen) Intervallen ohnehin nicht gesund.

Zurück zu dem wunderschönen Wald- und Wiesenlauf über knapp 27 und gefühlten 127 Kilometer(n). „Die Strecke ist eh bekannt, gell?“ Das waren die Worte des Veranstalters, mehr war auch nicht nötig. Bis dahin war man ohnehin immer den anderen nachgerannt, was sollte an diesem Tage anders sein. Und man nahm an, dass entweder die anderen die Strecke kannten oder – so war man es gewohnt – ausreichend Schilder platziert waren, damit sich niemand verlaufen konnte. Außerdem fuhr ohnehin immer ein Rad- oder Motorradfahrer voraus.

Ein wenig stutzig hätte man werden können, als der Veranstalter sagte: „Das Startkommando wird lauten – Auf die Plätze – fertig – Schu“ und in dieser Hundertstelsekunde schoss er wirklich. Eigentlich hätte der Satz vollständig lauten müssen „…Schuss, das Kommando lautet – Auf die Plätze – fertig“, und dann der Schuss. Klarerweise liefen einige los, andere warteten auf den zweiten Teil des Satzes, schließlich waren aber doch alle auf der Strecke. Nach ein, zwei Kilometern hätten dann einige stutzig werden sollen, weil der erwartete Radfahrer tauchte nicht auf. Ebenso wenig wie der Motorradfahrer oder sonst wer. Egal, das Tempo war horrend, man befand sich in der Spitzengruppe. Und mitten im Wald. Ob die anderen wüssten, wohin sie liefen, wollte man zwischen zwei Schnaufern wissen. „Ja, also, nein, bis jetzt schon, aber, puh, jetzt, nein.“ So ungefähr waren die Antworten, zwei liefen schneller, man war Dritter. Irgendwann halt, und vor allem irgendwo halt. Man sah allerdings weder die zwei vorne noch irgendjemanden hinter einem. Ganz allein mitten im Wald, auf einem schmalen, steil bergauf führenden Pfad. Schließlich ging´s ebenso steil bergab, mit ordentlichem Zunder – immerhin war man Dritter – knallte man hinunter. Und steuerte mit gefühlter Lichtgeschwindigkeit und gefühlten 789 Pulsschlägen auf eine Weggabelung zu. Im letzten Moment erblickte man den Pfeil – und der klebte EXAKT AUF DEM BAUM, DER IN DER MITTE DER WEGGABELUNG STAND. Und raten Sie mal, wohin der zeigte. Nicht nach rechts, nicht nach links, sondern GERADEAUS. Man fackelte nicht lange und lief nach rechts (warum auch immer, die Runde führte eigentlich gegen den Uhrzeigersinn um den schönen Garten, der mit Wildschweinen befüllt war und es immer noch ist…).

Irgendwann traf man zwei Spaziergängerinnen und fragte, ob schon zwei Läufer an ihnen vorbeigekommen waren. Die starrten einen nur verblüfft an und gingen einfach weiter. Wahrscheinlich konnten die nicht Deutsch. War man schon so weit gelaufen? So weit von zu Hause weg? Mist! Nein, doch nicht. Der Zweitplatzierte war direkt vor einem, am Eingehen, wieder ging es steil bergauf. Die Stiegen hinunter allerdings lief DER nicht, der FLOG hinunter und konnte acht Sekunden auf den Schreiber ins Ziel retten. Dort gab es für den Ersten vier Flaschen Most, für den Zweiten drei und für den Dritten zwei… Trotz oder genau wegen all dieser unfassbaren Erlebnisse bei nur diesem einen Lauf wird der für immer in Erinnerung bleiben. Danke, lieber Herr Z.!

Ck

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